ANDREA KOLL                                             GALERIE MÄRTPLATZ

AUF PAPIER                                                 16. November - 2. Dezember 2018

 

 

 

Vorgehen

das Darstellen von flüchtigen Vorgängen führt mich zur Frage was bleibt

Beschränkung auf die verfahrensabhängigen Prozesse

ich mache mir die Eigendynamik des Materials zunutze

kleine Eingriffe lenken Zufälliges

verdunsten  tropfen  sickern  verwischen  eintauchen

flüssiges wird feste Form

 

 

Papier

als Material besticht durch Fragilität und Leichtigkeit

mit Wachs bearbeitet verändert seine Haptik wirkt gläsern transparent

 

 

Flüchtiges verdichtet sich

die Form des Schaffens öffnet den Raum für unterschiedliche Verstehens Weisen

ahnen  sehen  zu eigen machen

die Unbestimmtheit ist es die den Betrachter miteinbezieht

 

Papierobjekte  Drahtiges  Gerahmtes  Künstlerbücher  verdichten flüchtige Momente

dem Fundus verleiht ein erahnter Zusammenhang aufhorchende Stille

die feinen Nuancen ermöglichen es den eigenen Atem zu hören

die Welt wird leise

 

Kunst nicht für die Ewigkeit ein Wimpernschlag